10 Tipps wie gute Vorsätze zu Veränderung werden!

10 Tipps wie Gute Vorsätze zu  Veränderung werden!

Warum ich diesen Artikel schreibe? Jahrelang habe ich mir gute Vorsätze gemacht. Immer und immer wieder… Jahr für Jahr …..und in der Regel bin ich damit gescheitert. Bis ich anfing, wirklich etwas zu ändern! „Nächstes Jahr höre ich mit dem Rauchen auf!“ „Ich werde nächstes Jahr weniger Alkohl trinken!“ „Weniger Fleisch essen.“ „Weniger Zucker essen!“ „Nächstes Jahr fange ich mit dem Laufen an!“ Kommen dir die Vorsätze bekannt vor?

Oder noch unkonkreter… „Nächstes Jahr verändere ich mein Leben.“ „Nächstes Jahr mache ich endlich mehr Sport!“ „Nächstes Jahr lebe ich gesünder!“

Barfuß Grüneburgpark Fat Raccoon Racing
Barfuss durch den Grüneburgpark- Ist denen zu heiß? Barfuss? Verrückt! Die hat ja ne kurze Hose an?

In diesem Artikel erfährst du in 10 Punkten, wie aus deinen guten Vorsätzen eine nachhaltige Veränderung wird. Die Idee dazu kam mir am Neujahrstag. Ich lief durch den Grüneburgpark, erntete entsetzte Blicke und ganz viel Verwunderung. Mir kamen unglaublich viele „Läufer“ entgegen. Die meisten konnte ich auf den ersten Blick als „Gute Vorsätze“ erkennen. Ich lief barfuß und hatte Spaß. Beides unterschied mich enorm von den anderen Läufern im Park. Ich glaube, meine Freundin und ich waren die einzigen lächelnden Läufer. Es war mein zweiter Lauf an diesem Tag, ganz locker, nur zum Auslaufen. Wir waren schließlich schon um 12.00 Uhr auf dem Altkönig. Die ganze Geschichte meiner Veränderung erfährst du hier und hier…

1. Warum eigentlich ein guter Vorsatz?

Dieses ganze Brimborium mit den guten Vorsätzen am Jahresende, was soll das eigentlich? Warum machen wir jedes Jahr aufs neue an Silvester so ein Trara um „gute“ Vorsätze?

Hannes Gumprecht OCR Fat Raccoon Racing Getting Tough the Race Feuerwerk
Jedes Jahr an Neujahr blicken wir nach vorn. Inspiriert von der Neujahrsfeier nehmen wir uns was Großes vor.

Zum einen, weil wir Veränderung wollen. Zum anderen, weil wir mit Etwas unzufrieden sind. Es gibt aber auch Manche, die sich vornehmen, alles so zu lassen wie es ist oder sich einfach mehr auf das Gute in ihrem Leben zu besinnen.

Für dieses Jahr habe ich mir vorgenommen, einfach so weiter zu machen wie bisher: Ich brauche für mich keine guten Vorsätze. Ständig  veränderen ich Dinge in meinem Leben und ich verändere mich ständig. Ich erreiche Ziele, die ich mir gesetzt habe. Dabei mache ich auch immer wieder Fehler, aus denen ich dazu lernen. Manchmal verwerfe ich meine Ziele auch wieder.  Ab und an kommt auch etwas dazwischen… Nichtsdestotrotz: Am Ende bin ich stolz, auf all die kleinen Veränderungen, die ich bisher in meinem Leben umsetzten konnte und all die Ziele, die ich erreicht habe.

2. Was willst du ändern und warum?

Warum willst du überhaupt etwas verändern? Jetzt mal ehrlich? Willst du das überhaupt? Stört es dich so sehr, dass du die Mühe auf dich nehmen willst etwas zu verändern? Bist du wirklich zu fett? Zu ungesund? Ist Rauchen wirklich so scheiße? (Ja! Ich bin zu dem militanten Ex-Raucher geworden, der ich nie werden wollte!) Sollte ich wirklich mehr Sport machen? (Ja! Wenn du nicht gerade sportsüchtig bist, schadet dir ein wenig mehr Bewegung sicher nicht.)

Veränderung ist anstrengend!

Laufen, Feldberg, Fat Raccoon, Eis und Schnee
Eis und Schnee auf dem Feldberg – Eine echte Rutschparty, nicht jede Veränderung ist leicht. Bei diesem Wetter zum Laufen raus? Erfordert Beharrlichkeit!

Also überleg dir warum du dich verändern solltest. Werde konkret. Schreib dir auf, oder mache dir bewusst, was dich stört!
Z.B.: Ich will mit dem Rauchen aufhören, weil..
Es mich eine Menge Geld kostet! Es meine Gesundheit beeinträchtigt. Ich immer nach Rauch stinke. Ich nicht mehr abhängig sein möchte. Und so weiter.. Du verstehst sicher worauf ich hinaus möchte. Der wohl ausschlaggebenste Punkt für mich beim Rauchen tatsächlich etwas zu ändern war, dass ich damit unglücklich war. Das Rauchen stand mir bei meinem Zielen wieder fit zu werden im Weg und ich war genervt davon, dass ich es nicht schaffte, meinen Willen durchzusetzen.

3. Du musst es wirklich wollen…

Klingt blöd, ist aber so. Seien wir mal ehrlich, die meisten guten Vorsätze haben mit unseren schlechten Angewohnheiten zu tun. Deswegen wollen wir sie ändern. Schlechte Angewohnheiten haben wir aber meist, weil wir daran gewöhnt sind Dinge zu tun oder eben aus Bequemlichkeit nicht zu tun. Ich habe zum Beispiel die schlechte Angewohnheit unglaublich viel Kaffee unterwegs zu trinken. Das ist teuer und ich produziere dabei Müll, wenn ich die Mitnehmbecher benutze.

Wenn du es nicht willst, änderst du es nicht

Ich hatte das ganze Jahr vor da was zu ändern. Hab auch schon so einen To-Go-Becher aus Bambus. Den vergesse ich nur immer. Auf Kaffee verzichten geht nicht, das ist mein (fast) letztes Laster und das gönne ich mir. Ich will diese Gewohnheit nicht ändern. Dafür gewöhne ich mir an, mich jetzt mal öfter zum Kaffee hinzusetzen und ihn aus einer Tasse zu trinken. Schmeckt besser und schont die Umwelt. To-Go-Kaffee nur noch wenn es sein muss. Der Bambusbecher schimmelt in irgendeinem Rucksack…

Also willst du die Veränderung wirklich? Nö, dann lass es eben. Du musst gar nichts… Wenn du es nicht willst… Überleg dir vor allem, was du wirklich ändern möchtest, alles auf einmal geht nicht!

4. Vom Vorsatz zur Veränderung – Werde konkret!

Es ist leicht an Silvester beschwingt von einem Glas Sekt einen guten Vorsatz zu verkünden. Das ist schnell daher gesagt und genauso schnell wieder vergessen. Die Anderen erzählen auch irgendwas und das klingt schon alles ganz sinnvoll. Der selbe soziale Druck, der dazu führt, dass du gute Vorsätze formulierst, führt hinterher auch dazu, dass man sie eben nicht umsetzt… Veränderungen sind anstrengend! Auch für die anderen. Wer mag schon gerne den Moralapostel, der einem das eigene schlechte Verhalten vorhält?

Schnee Taunus Altkönig? Vorsätze
Wenn du im Wald stehst und den Wald vor lauter Bäumen nicht siehst, hast du dir vielleicht zu viel vorgenommen?

Nach ein paar Tagen oder auch schon Wochen, geben nämlich (fast) alle zu, dass die Umsetzung der Vorsätzen nicht geklappt hat. Du musst also den Sprung vom Vorsatz, zum Wunsch nach Veränderung schaffen und dann zum Plan. Werde konkret! Manches lässt sich sofort erreichen: „Ich höre immer solange auf, bis ich wieder anfange.“ Alles andere braucht einen Plan. Zum Beispiel einen Trainingsplan. Was willst du erreichen? Fit werden? Okay… Setzt dir ein konkretes Ziel: Ich will 100kg auf der Bank drücken. Ich will 10km laufen. Ich will einen Marathon laufen. Ich will einmal die Woche laufen. Sei realistisch dabei! Die meisten Vorsätze scheitern daran, dass das Ziel vollkommenunrealistisch ist.

5. Such dir Verbündete!

Taunus Laufen Altkönig Silvester Vorsätze
Wer traut sich schon nachts alleine in der Wald? Aber in der Gruppe macht es richtig Spaß und ist ein echtes Abenteuer. 😉

Millionen von Menschen wollen etwas verändern. Ein paar davon auch in deinem Umfeld. Ich hatte damals einen Kumpel, der mich angesprochen hat, ob ich nicht den Halbmarathon in Wien laufen möchte. Ich bin ihm bis heute dankbar. (Danke Alex!) Ich hatte einen Trainer, der mir einen Trainingsplan für’s Fitnessstudio geschrieben hat. Ich hatte einen Sportwissenschaftler, der einen Laktatmessung durchgeführt hat und einen Trainingsplan erstellt hat. Er hat mir auch den Lauftreff empfohlen. Bei Lauftreffs, die ich besucht habe,  habe ich Menschen kennengelernt, mit denen ich laufen kann. Außerdem habe ich einen Sportverein mitbegründet. Nicht alle bleiben dabei. Aber aus vielen, die mit mir den Weg der Veränderung gegangen sind, sind heute echt gute Freunde geworden. Es ist immer leichter etwas zu verändern, wenn man Verbündete hat, die einem in den Arsch treten.

6. Tue gutes und rede darüber!

Du hast dir ein Ziel gesetzt? Erzähl anderen davon. Sie werden dich fragen, wie du das machen willst. Manche werden zweifeln, dann musst du sie überzeugen. Andere werden dir Fragen dazu stellen – dann musst du dir selbst klar werden. Wieder andere werden dich ermutigen – das hilft dir. Ein paar haben die selbe Erfahrung vielleicht schon gemacht – du kannst von ihnen lernen.  Vielleicht begleitet dich auch jemand auf deinem Weg.

7. Fang endlich an…

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Der erste Schritt ist immer der schwerste….

Wenn du etwas verändern willst, musst du es machen. Mach was verabrede dich mit dem Typ der immer Laufen geht, frag ihn ob er dich mal mitnimmt. Du bist nicht so schnell wie er? Nicht schlimm, er hat für seine Geschwindigkeit hart trainiert und hat Verstädnis dafür, dass du anfängst.

8. …Bleib dran…

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… aber wenn du ihn gehst kommen bald weiter hinzu. Und du wirst die Spuren deiner Veränderung sehen können.

Du musst weiter machen! Natürlich ist das nicht leicht. Es ist eine Veränderung was hast du gedacht?

9. Schlechte Angewohnheiten sind nunmal Angewohnheiten..

Es braucht Zeit um sie los zu werden. Du hast dich Jahre daran gewöhnt, etwas so zu tun, wie du es getan hast. Gib dir die Zeit, um Fehler zu machen. Manchmal fällst du auch zurück, in alte Verhaltensmuster. Das ist okay. Wichtig ist nur, du wolltest etwas verändern, also bleib auch dran. Geh nochmal zurück zu Punkt eins… Warum wolltest du das ändern? Wieso hast du damit angefangen? Wie anstrengend war es anzufangen? Was hast du schon alles erreicht? Willst du das jetzt wirklich wegschmeißen? Wo willst du noch hin, denk nochmal genau über deine Ziele nach! Und jetzt Scheiß auf den Ausrutscher, steh auf, wisch dir den Dreck vom Kittel und mach weiter mit deinem Weg!

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Ein falscher Griff kann mal passieren. Der hier hat weh getan wie man sieht. Aber man darf sich davon eben nicht aus dem Konzept brinfen lassen.

10. Erreiche deine Ziele, freu dich darüber, erinner dich daran und geh den nächsten Schritt.

Neujahr, Fat Racoon,
Der Blick geht nach vorn… Natürlich habe auch ich mir für das nächste Jahr Sachen vorgenommen. Nur eben keine Vorsätze, Pläne und Ziele… 😉

Immer wenn ich mich frage, ob ich das wirklich ändern will, blicke ich zurück schaue auf das was ich bis hierher erreicht habe. Erinnere  mich an das, wie es früher war, vergegenwärtige mir nochmal waurm ich etwas ändern wollte. Aber viel wichtiger ich nehme mir einen Moment Zeit um mir zu verdeutlichen, dass ich glücklich bin, dass sich die Dinge geändert haben. Vielleicht habe ich auf meinen Weg, Dinge verloren und ganze Freundeskreise haben sich geändert. Die wichtigen Menschen sind geblieben und die wichtigen Dinge auch, vor allem aber ist unglaublich viel dazugekommen. Der nächstes Schritt steht schon an. Was das genau ist, haben einige von euch schon mitbekommen. Aber ich werde demnächst noch konkret, versprochen! 🙂

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"Nächstes Jahr höre ich mit dem Rauchen auf!" "Weniger Alkohl trinken!" "Weniger Fleisch essen." "Weniger Zucker!" "Nächstes Jahr fange ich mit dem Laufen an!" Kommen dir die Vorsätze bekannt vor? In diesem Artikel erfährst du, wie du aus deinen guten Vorsätzen eine nachhaltige Veränderung machst.
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